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Transit Havanna

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Havanna – das ist die Stadt dicker, brauner Zigarren, die Stadt des Son, die Stadt von Fidel Castro und seiner sozialistischen Revolution. Und nun bald auch die Stadt der sexuellen Revolution?


Wenn es nach den Protagonisten des Dokumentarfilms „Transit Havanna“ ginge, dann würde diese Frage ohne Umschweife mit „Ja“ beantwortet werden. Doch Wunsch und Realität liegen auch im revolutionsfreudigen Kuba noch immer weit auseinander, auch wenn es heute schon eine starke Bewegung dafür gibt. „Transit Havanna“ erzählt die Geschichte von kubanischen Männern und Frauen, die sich geschlechtlich umwandeln lassen möchten: Da ist ein junger Mann, der am liebsten im Bikini am Strand flaniert, sich dazu aber mit Klebeband die Hoden festbindet. Oder ein schon über 50 Jahre alter Mann, der früher eine Frau gewesen ist und sich nun einen ersten eigenen Penis transplantieren lassen möchte. Was sich dabei nach Berichten über verzweifelte Einzelfälle anhört, hat inzwischen auf Kuba eine durchaus gesellschaftliche und politische Tragweite erreicht. So gibt es besonders in der Hauptstadt Havanna eine starke politische Bewegung, die offen für die Anerkennung und die Rechte Transsexueller kämpft.


„Transit Havanna“ zeigt diesen Kampf und verleiht all denen eine Stimme und ein Gesicht, die die Regierung und viele Bürger/innen auf Kuba ganz gerne im Verborgenen halten würden. Aber mehr noch: „Transit Havanna“ zeigt die Menschen selbst, ihre Verzweiflung, ihre Wut und Trauer, ihre Wünsche und Sehnsüchte, ihre Personalität und Individualität, und zwar ohne Vorurteile oder Vorbehalte, als das was sie sind: Menschen wir du und ich.


Foto: Noise Film PR