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„Una mujer fantástica“


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„Una mujer fantástica“ erzählt die bewegende Geschichte vom Kampf einer Transgender-Frau um ihr Recht, das zu sein, was sie sein möchte: eine Frau. Dabei zeigt das chilenisch-deutsche Drama schonungslos auf, wie rückständig unsere sogenannte „moderne“ Gesellschaft noch immer ist, wenn es um Themen wie Homosexualität oder Transsexualität geht. Denn obgleich punktuell bzw. vordergründig toleriert und akzeptiert, bestehen sowohl bei vielen Menschen selbst als auch innerhalb der Öffentlichkeit, bei Staat, Polizei und Establishment auch weiterhin schier unüberwindbare Vorurteile und verfestigte Formen der Ablehnung und Ausgrenzung.


Genauso ergeht es der jungen Transsexuellen Marina, brillant gespielt von der Newcomerin Daniela Vega. Mit dem 20 Jahre älteren Orlando, einem erfolgreichen Geschäftsmann, bastelt die Frau an einer gemeinsamen Zukunft. Beide lieben sich, Orlando hat wegen Marina gar seine Familie und Kinder verlassen. Doch als er nach einer Geburtstagsfeier urplötzlich von einer Gehirnblutung aus dem Leben gerissen wird, steht Marina ganz alleine da. Nicht nur von Orlandos Familie schlägt ihr Ablehnung, ja sogar Hass entgegen, auch die Kriminalpolizei versucht mit zweifelhaften Mitteln Marina eine Schuld anm Tod des Geschäftsmannes in die Schuhe zu schieben. Doch Marina lässt sich davon nicht entmutigen, im Gegenteil: Mit einer unbändigen Kraft, mit unerschütterlichem Mut und der Überzeugung, für sich genau das richtige zu tun, stellt sie sich allen Widerständen in den Weg, überwindet Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit und eröffnet sich neue Wege in ihrem Leben.


„Una mujer fantástica“ ist ein Film, der viel Sympathie und Verständnis aufbaut, gerade für Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Bestimmung oder Andersartigkeit noch immer in unserer Gesellschaft ausgegrenzt und abgelehnt werden. Der Film macht aber auch all denen Mut macht, die gerade Schicksalsschläge hinnehmen mussten und Widerstände in ihrem Leben erfahren, niemals aufzugeben und dagegen anzukämpfen. Denn schließlich hält das Leben so viele Möglichkeiten offen, wenn man sich selbst treu bleibt und seinen eigenen Weg geht.



Foto: Arne Höhne. Presse + Öffentlichkeit