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„Die Erbinnen“


Chela und Chiquita sind schon seit langer Zeit ein Paar. Die Liebe ist bei den beiden Frauen mit zunehmenden Alter abgekühlt, jeder geht seine eigenen Wege und verfolgt seine eigenen Interessen. Während Chiquita extrovertiert auf ihre Umwelt zugeht, bleibt Chela lieber im gemeinsamen Haus und gibt sich ihrer Malerei hin. Als eines Tages ein Strafbefehl gegen Chiquita ausgestellt wird, wird der geordnete, aber langweilige Alltag der beiden Frauen plötzlich auf den Kopf gestellt. Während Chiquita im Gefängnis ihre Strafe wegen Überschuldung und Betrug absitzt, ist Chela von einem Moment auf den anderen gezwungen, ihr Leben alleine zu meistern und sich in die Welt nach draußen zu begeben. Doch die sympathische, aber sehr zurückhaltende Chela beginnt mit jedem neuen Tag ihre Selbstständigkeit wiederzuentdecken, neue Menschen kennenzulernen und ihren (neuen) Platz in der Gesellschaft zu finden. So eröffnet sie beispielsweise einen Fahrdienst für ältere Damen und verdient sich so ihren Lebensunterhalt. Auf einer dieser Fahrten lernt sie die jüngere Angy kennen und ist sofort fasziniert von ihrer Spontanität und Lebensfreude. Diese Begegnung lockt Chela endgültig aus ihrer Passivität und sie beginnt sich in Angy zu verlieben…

Regisseur Marcelo Martinessi hat mit dem mehrfach ausgezeichneten Film „Die Erbinnen“ ein berührendes Melodram über die Kraft der Liebe geschaffen. Ein Appell an alle, die in ihrem Alltag gefangen sind und meinen, aufgrund ihres Alters würde das Leben nichts mehr für sie bereit halten. Herausragend ist vor allem die schauspielerische Leistung von Ana Brun als Chela. Sie verkörpert die Rolle der unterdrückten, passiven und zurückgezogen lebenden Chela auf glaubhafte und erfrischende Art und Weise. Sehr schön ist auch die stimmungsvolle Filmmusik sowie die atmosphärischen Kamerabilder und detailreichen Szenenausstattungen.

Aktuell in den deutschen Kinos.

Foto: Grandfilm