Live Mediathek Programm
Latizón TV auf Facebook Latizón TV bei Twitter

Über Uns

Aktivitäten

Partnernetzwerk


Datenschutz

Impressum

Kontakt

Presse

Jobs

Werben bei Latizón TV


César Aira: "Was habe ich gelacht"



"Was habe ich gelacht" - Was man bei uns als geflügeltes Wort im Kontext mit einer lustigen Geschichte oder Gegebenheit, ohne größeres Nachdenken, häufig verwendet, gilt dem argentinischen Schriftsteller César Aira als verhasstes Pseudolob für sein literarisches Schaffen und als Inbegriff einer gedankenlosen Hingabe an animalische Verhaltensweisen. Angeblich - so behauptet Aira selbst - habe er diesen Spruch schon so oft gehört, von seinen Lesern und von Zuhörern bei Lesungen, dass er sich schlussendlich gefragt habe, was eigentlich dahintersteckt, wenn jemand sagt: "Was habe ich gelacht". Und so beginnt der Schriftsteller seinen gleichnamigen Roman mit einer tiefgründigen Abhandlung über den Sinn und Unsinn des Lachens, der Komödie und des Amüsements, bis hin zu einer allumfassenden Erklärung der Tragikomödie unseres ganzen menschlichen Daseins.

Es ist ein grandioses Lesevergnügen, César Aira beim Parforceritt durch seine Gedankenwelt zu folgen. Gerade weil Aira sich stets bemüht, jeglichen Anflug von Komik in seinem Buch tunlichst zu vermeiden, wirkt sein Roman urkomisch, erheiternd und äußerst unterhaltsam "Was habe ich gelacht" ist wie eine Frischzellenkur für den "Gute-Laune-Speicher"; ein Kurzausflug in eine Dimension zwischen Realität und Traumwelt, in der alles auf dem Prüfstein steht, auch der Prüfstein selbst.

Gebundene Ausgabe: 92 Seiten

Verlag: Matthes & Seitz Berlin; Auflage: 1. (15. Februar 2019)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3957576857

ISBN-13: 978-3957576859

César Aira: "Das Testament des Zauberers Tenor"



Wenn ein Zauberer stirbt, so vermacht er ein großes Testament. Es enthält all seine Zauberstücke, Tricks und Bühnennummern. Und da es unter Zauberern ein ungeschriebenes Gesetz gibt, dass man nur diejenigen Zaubertricks verwenden darf, die man entweder selbst geschaffen, gekauft oder geerbt hat, kommt dem Nachlassverwalter eine ehrenvolle und gleichsam äußerst wichtige Aufgabe zu: Er muss das Erbe demjenigen überbringen, der im Testament als rechtmäßiger Erbe bestimmt ist, koste es, was es wolle.

Als der argentinische Zauberer Tenor in seinem alten, verwahrlosten Alterssitz in der Schweiz stirbt, ist es einmal mehr soweit: Sein Erbe steht zur Verteilung an – und zwar an niemand anderen als den “Ewigen Buddha”. Und so beginnt für den Anwalt Jean Ball eine zweifelhafte Reise bis nach Indien, immer auf den Pfaden der Magie, Täuschung und Trickserei.

Mit diesem Buch beweist César Aira erneut seinen trockenen Humor in einer Erzählung im Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Tragödie und Komödie. Unterhaltsam erzählt, lebendig pointiert, und mit viel Freiraum, um die Kraft des eigenen Geistes beim Leser in Gang zu setzen, überzeugt auch dieser in der Bibliothek César Aira des Verlags Matthes & Seitz in Berlin erschienene Band mit literarischer Größe.

Gebundene Ausgabe: 168 Seiten

Verlag: Matthes & Seitz Berlin; Auflage: 1. (15. Februar 2019)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 395757689X

ISBN-13: 978-3957576897